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Geschichte des Bieres

Die Geschichte des Bieres beginnt bei den Sumerern, die 4000-2000 v. Chr. im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris (Mesopotamien) ansiedelten. Dort entstand die berühmte Stadt Kish, wo eine schöne Sumererin namens Kubaba eine Bierschenke betrieb.

Schon 2000 v. Chr. übernahmen diese Technik die Babylonier und entwickelten sie sogar noch weiter. Es gab schon 20 verschiedene Biersorten vom wässrigen Dünnbier bis zum "Prima Bier", einem dunklen Starkbier.

Im Jahre 50 v. Christus erhob Kleopatra die erste Biersteuer. Damals wurde die Göttin Sachmet als Patronin der Heilkunst verehrt. Zu ihren Ehren brachte man Sachmet regelmäßig Trankopfer. Diese Opferfeiern dauerten drei Tage, mit dem einzigen Ziel: sich hemmungslos zu betrinken.

Ein Gedenkstein aus den Jahre 260 belegt die Existenz des Bierhändlers Cervesarius, der in Germanien Bier einkaufte , um die römischen Legionen damit zu versorgen.

Die Erfindung des Starkbieres geschah hinter den Klostermauern frommer Mönche. Dem Erfindungsreichtum des germanischen Bieres waren damals noch keine Grenzen gesetzt. Das Bier wurde mit Eichenrinde, Ochsenblut, Eschenlaub, Pilzen und Heidelbeeren gewürzt.

Die ersten (bayerischen) Mönche nördlich der Alpen nahmen die Bierherstellung sehr ernst. Das Bier half den Mönchen über die beschwerliche Fastenzeit, in der sie 40 Tage keine feste Nahrung zu sich nehmen durften. Aus diesen Tagen stammt der Ausdruck "flüssiges Brot".

Im Jahre 768 belegt eine Urkunde Pippins III. die Existenz der ersten Hopfengärten. Damals haben die Bierforscher (bayerische Braumönche) die geschmackliche Wirkung des Hopfens für das Bier entdeckt und aufgehört, mit Kräutern wie Schafgarbe und Wacholder zu experimentieren. Hopfen galt fortan als Nonplusultra unter den Bierwürzmitteln.

In den nächsten Jahrhunderten veränderten zahlreiche Entdeckungen und Erfindungen Geschmack und Aussehen des Bieres erheblich.

Als 1492  Christoph Columbus Amerika entdeckte, entwickelte Christian Mumme ein sehr malzreiches Bier, das soviel Stammwürze enthielt, daß es mehrere Monate haltbar war.

Heute ist München die unumstrittene deutsche Bierhauptstadt. Nachdem 1434 das Brauen aufgrund eines Erlasses des Fürstbischofs von Würzburg "uff ewiglich" verboten war, entstand im Laufe der Zeit sehr hoher Nachholbedarf. So erließ man 1516 das "deutsche" Reinheitsgebot, das nur in Bayern seine Gültigkeit hatte:

"wie das pier summer un winter auf dem land sol geschenkt und prauen werden das füran allenthalben in unseren stetten märckthen un auf dem lande zu kainem pier merer stückh dan allein gersten, hopfen un wasser genommen un gepraucht solle werdn."

Der Gebrauch von untergäriger Hefe kam 1420 langsam in Mode. Dafür brauchte man zwar kühlere Lagertemperaturen, was aber in den Felsenkammern der bayerischen Alpenlandes kein Problem darstellte.

Der endgültige Durchbruch zum Leib- und Seelentrank der Bayern gelang dem Bier nach dem 30-jährigen Krieg. Da die meisten Weingärten zerstört waren, hätte es Jahre gedauert, aus den frisch gesetzten Reben einen Wein zu keltern. Zwar befanden sich die Hopfengärten und Brauereien in gleich schlechtem Zustand, doch der konnte schneller behoben werden.

Durch enorme technische Errungenschaften wurde das Bier dann bis zum heutigen Stand weiterentwickelt.

Fast 5000 Jahre lang mussten die Bierbrauer es dem Zufall überlassen, ob ihr Malz zu gären begann oder nicht, denn die Wirksamkeit der Bierhefe entdeckte man erst im 15. Jahrhundert.

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